Nachhaltigkeit ist kein Marketingbegriff mehr — sie ist zu einem entscheidenden Kriterium bei der Auswahl von Dienstleistern geworden. Unternehmen, die auf ESG-Berichterstattung, CO₂-Neutralität und soziale Verantwortung setzen, erwarten auch von ihren Reinigungspartnern ein klares Bekenntnis zur Umweltverträglichkeit. Dieser Artikel zeigt, welche Trends die nachhaltige Gebäudereinigung 2026 prägen und worauf Sie bei der Wahl eines grünen Reinigungsdienstleisters achten sollten.
Ökologische Reinigungsmittel: Was hinter biologisch abbaubaren Produkten steckt
Der Begriff ‚biologisch abbaubar‘ klingt gut — ist aber nicht immer ausreichend reguliert. Nicht jedes Produkt, das als umweltfreundlich vermarktet wird, hält, was es verspricht. Worauf kommt es wirklich an?
Echte biologische Abbaubarkeit: Nach OECD-Norm 301B müssen Substanzen innerhalb von 28 Tagen zu mindestens 60 % biologisch abgebaut sein. Achten Sie auf diese Zertifizierung bei Reinigungsmitteln.
Phosphatfreiheit: Phosphate fördern Algenwachstum in Gewässern. Professionelle Reinigungsfirmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, verwenden ausschließlich phosphatfreie Reiniger.
Konzentrate statt Fertiglösungen: Konzentrierte Reinigungsmittel reduzieren Verpackungsabfall und Transport-CO₂ erheblich. Ein Liter Konzentrat ersetzt oft 10–20 Liter Fertiglösung.
Reinheit Blick setzt ausschließlich auf umweltgeprüfte, biologisch abbaubare Reinigungsmittel — ein Versprechen, das wir in jedem Reinigungsvertrag dokumentieren.
Green Cleaning Standards, Öko-Zertifikate & Nachhaltigkeitsnachweise für Reinigungsfirmen
Wie erkennt man einen wirklich nachhaltigen Reinigungsdienstleister? Folgende Zertifikate und Standards sind aussagekräftig:
- EU Ecolabel (Europäisches Umweltzeichen): Für Reinigungsprodukte, die strenge ökologische Anforderungen erfüllen — vom Inhaltsstoff bis zur Verpackung.
- Blauer Engel: Das bekannteste deutsche Umweltzertifikat, vergeben für Produkte mit besonders geringer Umweltbelastung.
- EMAS (Eco-Management and Audit Scheme): Für Unternehmen, die ihr gesamtes Umweltmanagement zertifizieren lassen — nicht nur einzelne Produkte.
- ISO 14001: Internationale Norm für Umweltmanagementsysteme, die regelmäßige Audits und kontinuierliche Verbesserung vorschreiben.
Ein Reinigungsunternehmen, das wirklich nachhaltig arbeitet, kann auf Anfrage Datenblätter der eingesetzten Reinigungsmittel, Umweltzertifikate und einen Nachweis über die ordnungsgemäße Entsorgung von Reinigungsabwässern vorlegen.
Warum nachhaltiges Facility Management für Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil ist
Nachhaltigkeit zahlt sich aus — und zwar konkret:
ESG-Compliance: Immer mehr Unternehmen sind gesetzlich oder durch Investorendruck verpflichtet, ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) zu berücksichtigen. Nachhaltige Lieferketten — einschließlich Gebäudedienstleistungen — werden Teil der ESG-Berichterstattung.
Mitarbeiterzufriedenheit: Studien zeigen, dass Mitarbeitende in Unternehmen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, zufriedener und loyaler sind. Ein sauberes, nachhaltig gepflegtes Büroumfeld trägt dazu bei.
Kosteneinsparungen: Nachhaltige Reinigungskonzepte sind oft effizienter. Konzentrierte Reinigungsmittel, wassereffiziente Techniken und längere Wartungsintervalle durch bessere Pflege reduzieren langfristig die Reinigungskosten.
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