Neu-Isenburg hat ein Problem, das nicht jede Stadt hat: den Frankfurter Flughafen direkt vor der Haustür. Für die Wirtschaft ein Segen, für die Gebäudereinigung eine Herausforderung. Der konstante Flugverkehr bringt Feinstaub, Schmutz und besondere Anforderungen mit sich. Wer das nicht versteht, zahlt drauf.
Nach über zehn Jahren Erfahrung in Neu-Isenburg wissen wir genau, was die Flughafennähe bedeutet. Hier teilen wir unser Wissen.
Das Feinstaub-Problem: Unsichtbar, aber real
Feinstaub sieht man nicht direkt. Aber er ist da. Überall.
Flugzeuge wirbeln bei Start und Landung Partikel auf. Diese setzen sich auf Fassaden, Fenstern, in Lüftungsschlitzen fest. Ein Gebäude in Zeppelinheim – direkt unter der Einflugschneise – wird deutlich schneller dreckig als eins in Frankfurt-Höchst.
Ein konkretes Beispiel: Wir betreuen zwei ähnliche Bürogebäude. Eins in Neu-Isenburg nahe dem Flughafen, eins in Dreieich. Das Neu-Isenburger Gebäude braucht 40% häufigere Fensterreinigung. Nicht weil die Mieter schmutziger sind – sondern wegen der Lage.
Was das bedeutet: Standardreinigungspläne funktionieren nicht. Die Reinigungsfrequenz muss angepasst werden.
Fenster: Der Dauerkampf gegen Verschmutzung
Fenster in Neu-Isenburg bleiben nicht lange sauber. Besonders nicht auf der Südseite oder in Richtung Flughafen.
Ein Kunde in der Frankfurter Straße hat uns mal gefragt: „Warum sehen die Fenster schon nach zwei Wochen wieder dreckig aus?“
Die Antwort: Flugverkehr plus Verkehr auf der Straße. Doppelte Belastung.
Unsere Empfehlung für Neu-Isenburg:
- Innenstadtlage: Fensterreinigung alle 6-8 Wochen
- Flughafennah (Zeppelinheim): Alle 4-6 Wochen
- Gravenbruch: Alle 6-8 Wochen
Wer seltener reinigen lässt, spart kurzfristig Geld – aber die Verschmutzungen setzen sich fest. Dann braucht’s Spezialreinigung, die teurer ist.
Fassaden: Langfristiger Schutz notwendig
Fassaden leiden unter der Flughafennähe besonders. Ruß, Feinstaub, Abgase – das alles greift Materialien an.
Wir haben ein Bürogebäude am Gravenbruch übernommen, das fünf Jahre ohne Fassadenreinigung war. Das Ergebnis: Die helle Putzfassade war grau-schwarz, Algen hatten sich festgesetzt, das Material war angegriffen.
Die Reinigung hat 8.000 Euro gekostet. Hätte man jährlich eine Grundreinigung gemacht (ca. 1.500 Euro), wäre das nicht passiert.
Unser Rat: Fassaden in Neu-Isenburg mindestens einmal jährlich professionell reinigen. Bei stark exponierten Gebäuden zweimal.
Wichtig: Nach der Reinigung imprägnieren. Das schützt vor Neuverschmutzung und verlängert die Sauberkeit.
Lüftungsanlagen: Die versteckte Gefahr
Lüftungsanlagen saugen Außenluft an. In Neu-Isenburg bedeutet das: Feinstaub gelangt ins System.
Filter setzen sich schneller zu. Kanäle verschmutzen. Die Luftqualität im Gebäude leidet.
Ein Beispiel aus Zeppelinheim: Ein Büro klagte über schlechte Luft. Die Lüftung war das Problem – Filter waren nach drei Monaten schon völlig zu. Normalerweise halten die sechs Monate.
Lösung: Häufigerer Filterwechsel. In flughafennahen Gebieten alle 2-3 Monate statt alle 6 Monate.
Eingangsbereiche: Täglich unter Beschuss
Eingangsbereiche in Neu-Isenburg sammeln mehr Schmutz als anderswo. Warum? Menschen bringen Dreck von draußen rein – und draußen ist mehr Dreck als in ruhigeren Orten.
Fußmatten helfen, aber nur bedingt. Bei starkem Flugverkehr und Wind wird Staub überall hingetragen.
Unsere Beobachtung: Eingangsbereiche in Neu-Isenburg brauchen 20-30% mehr Reinigungsaufwand als vergleichbare Gebäude in Städten ohne Flughafen.
Praktischer Tipp: Hochwertige Schmutzfangmatten installieren. Die halten mehr Dreck ab. Kostet initial mehr, spart aber Reinigungskosten.
Parkplätze und Außenanlagen
Auch Außenbereiche leiden. Parkplatzpflaster in Zeppelinheim sieht nach einem Jahr aus wie anderswo nach drei Jahren.
Öl von Autos, Reifenabrieb, Feinstaub – alles setzt sich fest. Pflastersteine werden dunkel, Moos wächst schneller.
Unsere Empfehlung: Jährliche Hochdruckreinigung für Parkplätze und Gehwege. Mit Imprägnierung hält’s länger sauber.
Spezielle Reinigungsverfahren für Flughafennähe
Standard-Reinigungsmethoden reichen in Neu-Isenburg oft nicht. Wir setzen deshalb auf:
Osmose-Fensterreinigung: Entmineralisiertes Wasser hinterlässt keine Rückstände. Fenster bleiben länger sauber.
Heißwasser-Hochdruck: Für Fassaden und Außenbereiche. Entfernt auch festsitzenden Schmutz.
Nano-Versiegelung: Für Fassaden und Fenster. Schmutz perlt ab, Reinigungsintervalle verlängern sich.
HEPA-Filter-Staubsauger: Fangen auch kleinste Partikel. Wichtig bei Feinstaub-Belastung.
Die Kostenfrage: Ist Reinigung in Neu-Isenburg teurer?
Ja. Im Schnitt 15-25% teurer als in Städten ohne Flughafen.
Warum? Weil mehr Aufwand nötig ist. Häufigere Reinigung, speziellere Methoden, intensivere Verschmutzungen.
Aber: Wer hier spart, zahlt später drauf. Vernachlässigte Fassaden, kaputte Fensterdichtungen, verschlissene Böden – das kostet am Ende mehr.
Gesundheitsaspekt: Feinstaub in Innenräumen
Feinstaub ist nicht nur ein optisches Problem. Er ist gesundheitsschädlich.
Wenn Fenster, Lüftungen und Oberflächen nicht regelmäßig gereinigt werden, sammelt sich Feinstaub im Gebäude. Das belastet die Atemwege, besonders bei Allergikern.
Wichtig: Regelmäßige Grundreinigung mit HEPA-Filtersaugern. Das entfernt Feinstaub effektiv.
Stadtteile im Vergleich
Nicht jeder Stadtteil in Neu-Isenburg ist gleich betroffen:
Zeppelinheim: Direkt unter der Einflugschneise. Höchste Belastung. Fenster und Fassaden brauchen häufigste Reinigung.
Innenstadt: Mittlere Belastung. Flughafen-Effekt plus normaler Stadtverkehr.
Gravenbruch: Etwas geschützter, aber immer noch deutlich mehr Belastung als flughafenferne Orte.
Praktische Tipps für Gebäudeeigentümer
1. Realistische Reinigungspläne: Nicht an Standards aus anderen Städten orientieren. Neu-Isenburg braucht mehr.
2. Langfristigen Werterhalt im Blick behalten: Häufigere Reinigung kostet mehr, schützt aber Ihr Investment.
3. Auf Erfahrung setzen: Nicht jede Reinigungsfirma kennt die Flughafen-Problematik. Lokale Anbieter wissen Bescheid.
4. Präventiv arbeiten: Imprägnierungen, Schmutzfangmatten, regelmäßige Wartung – das spart langfristig Geld.
Fazit: Flughafennähe ernst nehmen
Die Lage am Flughafen ist Fluch und Segen. Wirtschaftlich attraktiv, reinigungstechnisch anspruchsvoll.
Wer die besonderen Anforderungen ignoriert, zahlt drauf. Wer sie ernst nimmt und entsprechend plant, hält sein Gebäude langfristig in Schuss.
Suchen Sie einen Partner, der die Flughafen-Herausforderung kennt? Unsere Gebäudereinigung Neu-Isenburg arbeitet seit Jahren unter diesen Bedingungen. Wir wissen, worauf’s ankommt.
Rufen Sie uns an: +49 177 3846133 – für eine Beratung, die die Lage berücksichtigt.